Neuseeland Reise Information

Verschwenderisch schüttete die Natur ihr Füllhorn über Neuseeland aus. Sie brachte Dünen und Gletscher hervor, Halbwüsten und Wasserfälle, Vulkane und eiskalte Seen, kochende Geysire und kühle Fjorde, moosbärtige Urwälder und liebliche Schafweiden, türkisgrüne, sanfte Buchten und tiefe, wilde Canyons. Faszinierende Landschaften prägen den lange isolierten Inselstaat zwischen Äquator und Antarktis.
Aotearoa,
in der bildhaften Sprache der polynesischen Ureinwohner das „Land der langen weißen Wolke“, wo die Sonne mittags im Norden und nachts die Sternbilder vermeintlich auf dem Kopf stehen, liegt ca. 23.000 km von Mitteleuropa entfernt, auf der gegenüberliegenden Seite des Erdballs.
Te Ao Maori - die Welt der Maori
Polynesische Stämme entdeckten die Inseln wohl um 700 n. Chr. Fast ein Jahrtausend lang lebten sie in völliger Isolation, verehrten die Götter und Halbgötter ihrer fantasiereichen Mythologie, bauten "Pa" genannte Befestigungsanlagen, trugen heftige Stammesfehden aus, versklavten die besiegten Feinde oder aßen sie, um sich ihre Kraft, ihr Mana anzueignen. Sie fischten, sammelten Jade, bauten Süßkartoffeln an und erwiesen sich als überaus begabte Schnitzkünstler. Als die ersten Europäer (1642 Abel Janszoon Tasman, 1769 James Cook) das Land entdeckten, überzog polynesische Kultur mit fest gefügten Lebensmaximen und einem bedeutenden Ahnenkult beide Inseln.
Neuseeland - Zahlen und Fakten
Von Europa aus betrachtet gehört Neuseeland zu den am weitesten entfernten Reisezielen. Ca. 25 Flugstunden von Frankfurt entfernt bzw. drei Flugstunden südöstlich von Australien liegt die Inselgruppe im Südpazifik. Auf einer Fläche von insgesamt 270.534 km2 (ca. ein Viertel kleiner als Deutschland) leben heute etwa 3,9 Mio. Einwohner. Wellington ist die Hauptstadt von Neuseeland, die Sprachen sind Englisch und Maori. Wichtig: Auf den Straßen herrscht Linksverkehr. Die Landeswährung ist der New Zealand Dollar (NZD). Der Wechselkurs zum Euro entspricht etwa 2:1.
Klima und Reisezeit
In Neuseeland herrscht ein ausgesprochen maritimes Klima mit milden Wintern und nicht zu heißen Sommern, ausgenommen von einzelnen durch Bergketten abgeschirmten Gebieten, wie Central Otago auf der Südinsel. Die neuseeländischen Jahreszeiten sind den europäischen entgegengesetzt. Im Frühling (September, Oktober, November) blühen Blumen und Bäume üppig in den Parks und Gärten - eine gute Jahreszeit für Stadtbesuche und Wanderungen. Im Sommer (Dezember, Januar, Februar) ist es am wärmsten und sonnigsten. Im nördlichen Teil der Nordinsel steigt das Thermometer regelmäßig auf über 22°C. Am kühlsten bleibt es mit durchschnittlich 19°C im Westen und Süden der Südinsel. Von Ende Dezember bis Ende Januar ist die Hauptreisezeit der Neuseeländer (Sommerferien), was mancherorts zu Engpässen führen kann. Im Herbst (März, April, Mai) kühlen sich die Temperaturen langsam wieder ab, die Bäume färben sich, alles wird etwas ruhiger. März und April eignen sich gut für Wanderungen und Rundreisen. Zum Fotografieren bieten sich ausgezeichnete Lichtverhältnisse. Die Monate Juni, Juli, August bringen schneesichere Winter in den meisten Skigebieten (hauptsächlich südliche Alpen), jedoch selten Frost in den tieferen Lagen. Als günstigste Reisezeit gelten der Spätfrühling im November, die Sommermonate Dezember bis Februar sowie der goldene Herbst von März bis April.
Nachfolgende Links geben Ihnen Informationen für die Einreise/Besuch, Zoll und Verkehr in Neuseeland:
http://www.immigration.govt.nz/migrant/stream/visit/
http://www.customs.govt.nz
http://www.ltsa.govt.nz/




