Thema des Monats: Die Mikrowellen zerstören unser Essen

Date: 2015-10-13 · Category: Lifestyle

Adelheid Reuther erklärt, wie es auch ohne das Gerät geht

Adelheid und Hermann Reuther leben getreu dem Motto von Johanna Paungger: „Wer keine Zeit / kein Geld für seine Gesundheit hat, wird Zeit / Geld für seine Krankheit haben müssen.“ Um zu erklären, wie ihr bewusstes Leben in der Praxis aussieht, berichteten sie seit Juni regelmäßig über Themen rund ums bewusste Leben. Im Fokus dieses Beitrags soll das einst so beliebte Küchengerät, die Mikrowelle stehen, denn diese wurde schon vor vielen Jahren aus der Küche von Familie Reuther verbannt.

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Den Tipp – die Mikrowelle zu entsorgen – gab dem Ehepaar Reuther einst ein Baubiologe. Etwas so Zerstörerisches wie die Mikrowelle könne nicht einmal mehr verschenkt werden, erklärt Adelheid Reuther, und so entsorgte das Ehepaar die Mikrowelle kurzerhand. Fortan sollte ein schöner Stein das leere Fach in der Küche von Familie Reuther zieren. „Wir waren wirklich froh, als wir die Mikrowelle los waren“, erklärt Adelheid Reuther rückblickend. Vor acht Jahren nun ist ein Dampfgarer eingezogen, der heute mehr denn je im Trend liegt. Wie praktisch das Gerät ist, berichtet Adelheid Reuther aus der Sicht einer Mutter: „Während die Kartoffeln garen, habe ich Zeit, draußen Fußball zu spielen.“ Darüber hinaus bleiben Vitamine und Mineralstoffe dort erhalten, wo sie hingehören – in (im besten Fall) gesunden Lebensmitteln.

„Ziel muss sein, Kraft, Energie und Gesundheit aus Nahrungsmitteln zu ziehen“, erklärt Adelheid Reuther, die privat auf Bioware und regionale Produkte setzt. Natürlich achtet sie auch deswegen darauf, die guten Lebensmittel richtig zuzubereiten. „Essen in der Mikrowelle zu erwärmen, ist gleichbedeutend damit Lebensmittel in die Tonne zu werfen“, erklärt sie. Das so erwärmte Essen kann krebserregend sein und die Zellen verändern.

Gefahr auch für die Wissenschaft

Wie gefährlich das Gerät wirklich ist, stellten zwei Schweizer Eidgenossen nach ausführlichen Forschungen vor – und wurden dafür fatalerweise wahrlich „mundtot“ gemacht, wie Adelheid Reuther erklärt. Sie stellten die Präsentation ihrer Ergebnisse ein, weil sie schlicht Angst hatten. Im Jahr 1998 habe der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte das Publikationsverbot der Schweizer dann offiziell aufgehoben.

Ohne Mikrowelle – zuhause und unterwegs

Während Familie Reuther in den eigenen vier Wänden den Mikrowellen-Feind erfolgreich verbannt hat, ist es auf Reisen mitunter etwas umständlicher schnell etwas zu essen, was außerhalb der Mikrowelle erhitzt wurde. „Wenn wir unterwegs Rast machen, fragen wir nach: Wurde das Essen in der Mikrowelle erwärmt?“, berichtet Adelheid Reuther davon, wie sie auch unterwegs auf die gesunde Zubereitung der Nahrungsmittel achtet. „In Amerika beispielsweise bestellen wir ‚not heated‘-Muffins und wenn es heißt, dass der einzige Weg unseres Essen über die Mikrowelle führt, dann gehen wir eben woanders hin, um etwas zu essen“, erklärt sie. In gut 70 Prozent der Fälle aber hat Familie Reuther Glück und bekommt nach einer kurzen Wartezeit das gewünschte Essen.

„Zugegeben, in manchen Nobelrestaurants werden wir manchmal etwas komisch angesehen, wenn wir gleich zu Beginn unseres Besuches klarstellen wollen, ob das Essen auch wirklich frisch bzw. außerhalb der Mikrowelle zubereitet wurde“, aber wir gehen lieber auf Nummer sicher. Und auch für die Fastfood-Fans hat Adelheid Reuther einen Tipp, den ihr 13-jähriger Sohn regelmäßig anwendet: „Wenn wir in einem Fastfood-Lokal essen, hat er immer einen Sonderwunsch – um sicher zu gehen, dass das Produkt auch wirklich ganz frisch zusammengestellt ist“, verrät Adelheid Reuther schmunzelnd.

Englisch > Topic of the month: Microwaves destroy our food

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